lenkundruhezeiten.org

Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann für einen LKW Fahrer sehr teuer werden.

Geschwindigkeitslimits bei LKW’s

| Keine Kommentare

Auf Deutschlands Straßen gelten Regeln, die die Geschwindigkeit der am Straßenverkehr beteiligten Fahrzeuge einschränken. Sollten es örtliche Straßenschilder nicht anders vorschreiben, so liegt die Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften bei 50 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaften bei 100 km/h. Auf Autobahnen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, was bedeutet, dass dieses Tempo nur empfohlen wird. Eine Übersicht darüber, auf welchen Straßen man wie schnell fahren darf und wie hoch das jeweilige Bußgeld für Überschreitungen ist, liefert die Internetseite geschwindigkeitsüberschreitung.net.

Besondere Geschwindigkeitsregelungen für LKW

Die Grenze von 50 km/h in Ortschaften gilt für alle Fahrzeuge gleichermaßen. Allerdings herrscht eine eigene Regelung für LKW, die sich außerhalb von Ortschaften sowie auf Autobahnen bewegen. Wiegen sie nämlich mehr als 3,5 Tonnen, so dürfen sie die Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten. Wiegt der LKW sogar mehr als 7,5 Tonnen, so muss er sich außerhalb geschlossener Ortschaften sowie auf Autobahnen an ein Tempolimit von 60 km/h halten. Die gesetzliche Regelung hierfür findet sich in der Straßenverkehrsordnung § 3 „Geschwindigkeit“ und § 18 „Autobahnen und Kraftfahrstraßen“.

Strafen für zu schnelle LKW-Fahrer

Die Strafen, mit denen der Führer eines LKW bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung konfrontiert wird, unterscheiden sich in ihrer Höhe von denen für PKW-Fahrer. Ein LKW-Fahrer, der außerhalb einer geschlossenen Ortschaft für mehr als 5 Minuten oder in mehr als 2 Fällen nach Fahrtantritt bis zu 15 km/h über den erlaubten 50 km/h fährt, muss beispielsweise 80 Euro Bußgeld zahlen und einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg in Kauf nehmen. Ab einer Überschreitung um mehr als 25 km/h innerorts wird gegen den Fahrer des LKW (neben Geldbußen und Punkten) ein Fahrverbot ausgesprochen. Außerhalb geschlossener Ortschaften erhält der LKW-Fahrer in jedem Fall ab einer Überschreitung um mehr als 30 km/h ein Fahrverbot. Zwischen 26 und 30 km/h wird dann ein Fahrverbot ausgesprochen, wenn es die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung um 26 bis 30 km/h innerhalb eines Jahres ist.

Gemäßigt fahrende LKW retten Leben

Ein LKW, der zu schnell unterwegs ist, stellt vor allem innerhalb von Städten, aber auch auf Landstraßen eine erhebliche Gefahr für den gesamten Straßenverkehr dar. So ist der Bremsweg eines LKW, der auf trockener Fahrbahn von einer Geschwindigkeit von 60 km/h herunterbremst, über 10 Meter länger als bei einem LKW, der zuvor mit 50 km/h unterwegs war. Zwischen 80 und 100 km/h beträgt der Unterschied sogar mehr als 25 Meter. Zudem kommt es bei Auffahrunfällen, die von LKW verursacht werden, durch deren erhebliches Gewicht fast zwangsläufig zu Personenschäden.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.